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— Webdesign

Was kostet eine Website? Ehrliche Zahlen für kleine Unternehmen (2026)

Die Frage nach dem Preis einer Website lässt sich seriös nur mit einer Spanne beantworten. Wer Ihnen ohne ein einziges Gespräch einen Pauschalpreis nennt, hat entweder eine Vorlage in der Schublade oder kalkuliert die Überraschungen später ein. In diesem Artikel bekommen Sie ehrliche Zahlen, die typischen Preistreiber und eine Checkliste, mit der Sie Angebote vergleichen können.

Die kurze Antwort: die üblichen Preisspannen

Für kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland haben sich 2026 grob diese Spannen etabliert:

  • Baukasten im Selbstbau (Wix, Jimdo, Squarespace): 10 bis 40 Euro pro Monat, plus Ihre eigene Arbeitszeit. Die ist der eigentliche Kostenfaktor und wird fast immer unterschätzt.
  • Einfache Freelancer-Website: 800 bis 2.500 Euro. Qualität und Zuverlässigkeit schwanken stark, oft auf Basis von Templates.
  • Professionelle Website vom Studio oder einer kleinen Agentur: 3.000 bis 12.000 Euro, je nach Umfang, Design-Anspruch und Technik.
  • Große Agentur oder komplexe Projekte: ab 15.000 Euro aufwärts, mit Workshops, Konzeptionsphasen und mehreren Beteiligten.

Entscheidend ist nicht, in welcher Spanne Sie landen, sondern was Sie für Ihr Geld bekommen. Eine 2.000-Euro-Website, die keine Anfragen bringt, ist teurer als eine 6.000-Euro-Website, die jede Woche neue Kunden liefert.

Was den Preis wirklich treibt

1. Umfang: Anzahl und Art der Seiten

Ein Onepager mit klarer Botschaft ist schneller gebaut als zehn Unterseiten mit eigenen Inhalten. Wichtig zu wissen: Mehr Seiten sind nicht automatisch besser. Für viele Dienstleister konvertiert eine fokussierte Seite mit starkem Anfrage-Weg besser als eine verschachtelte Website, in der sich Besucher verlaufen.

2. Design: Vorlage oder Maßarbeit

Template-Design ist günstig, sieht aber aus wie tausend andere Seiten der Branche. Individuelles Design kostet mehr, zahlt aber doppelt ein: Es baut Vertrauen auf und hebt Sie sichtbar vom Wettbewerb ab. Gerade wenn Ihre Konkurrenz auf Baukästen setzt, ist ein eigenständiger Auftritt ein echter Vorteil.

3. Technik: Baukasten, WordPress oder Custom Code

  • Baukästen sind schnell, aber limitiert: Ladezeiten, Datenschutz und Gestaltungsfreiheit stoßen früh an Grenzen.
  • WordPress ist flexibel, braucht aber laufende Pflege: Updates, Plugins, Sicherheit. Diese Folgekosten fehlen in vielen Angeboten.
  • Custom Code (statische Websites) kostet in der Erstellung etwas mehr, läuft dafür extrem schnell, ist kaum angreifbar und verursacht praktisch keine Wartungskosten. Für Unternehmensseiten ohne Shop ist das aus unserer Sicht die wirtschaftlichste Lösung. Wie wir das umsetzen, lesen Sie auf unserer Seite zur Webentwicklung.

4. Inhalte: Wer schreibt die Texte?

Der am häufigsten unterschätzte Posten. Texte, die verkaufen, entstehen nicht nebenbei. Klären Sie vorab: Sind Texte, Bildauswahl und Suchmaschinen-Grundlagen im Preis enthalten, oder liefern Sie alles selbst?

5. Das Drumherum: Was seriöse Angebote enthalten sollten

Impressum und Datenschutzerklärung, Cookie-Lösung, mobile Optimierung, Grund-SEO (Titel, Beschreibungen, saubere Struktur), Ladezeit-Optimierung und ein Anfrage-Formular, das zuverlässig bei Ihnen ankommt. Fehlt einer dieser Punkte im Angebot, fragen Sie nach. Genau hier verstecken sich später die Nachträge.

Sie wollen wissen, was Ihre Website kosten würde?

Im kostenlosen Erstgespräch nennen wir Ihnen einen verbindlichen Festpreis für Ihr Projekt. Keine Stundensätze, keine Nachträge, keine Überraschungen.

Festpreis anfragen

Die versteckten Kosten, über die niemand spricht

Beim Vergleich von Angeboten lohnt der Blick auf die Folgekosten:

  1. Wartung und Updates: Bei WordPress realistisch 30 bis 100 Euro monatlich, wenn es jemand ernsthaft betreut. Bei statischen Websites: nahe null.
  2. Hosting: 5 bis 50 Euro monatlich. Moderne statische Seiten laufen oft für wenige Euro oder kostenlos auf globalen Netzwerken.
  3. Änderungen nach Livegang: Klären Sie vorher, was eine Textänderung oder eine neue Unterseite kostet. Stundensatz oder Pauschale macht hier einen großen Unterschied.
  4. Lizenzkosten: Premium-Plugins, Schriften und Stock-Bilder können jährlich wiederkehren.

Festpreis oder Stundensatz?

Beim Stundensatz tragen Sie das Risiko: Dauert es länger, zahlen Sie mehr. Beim Festpreis trägt die Agentur das Risiko, und Sie wissen vor Projektstart exakt, was am Ende auf der Rechnung steht. Wir arbeiten aus Überzeugung mit Festpreisen: Was vereinbart ist, gilt. Auch wenn es bei uns länger dauert. Wie ein Projekt bei uns abläuft, zeigt unsere Prozess-Seite.

Woran Sie ein gutes Angebot erkennen: die Checkliste

  • Der Anbieter hat vor dem Preis Fragen zu Ihren Zielen gestellt, nicht nur zur Seitenanzahl.
  • Texte, Rechtstexte-Integration, mobile Optimierung und Grund-SEO sind explizit aufgeführt.
  • Es gibt einen Festpreis oder zumindest eine verbindliche Obergrenze.
  • Die Folgekosten (Hosting, Wartung, Änderungen) stehen schwarz auf weiß im Angebot.
  • Sie sehen echte Referenzen mit erreichbaren, live geschalteten Websites.

Fazit: Der Preis ist die falsche erste Frage

Die bessere Frage lautet: Was soll die Website für Ihr Unternehmen erwirtschaften? Eine professionelle Website für 4.000 bis 8.000 Euro, die pro Monat auch nur zwei zusätzliche Anfragen bringt, hat sich bei den meisten Dienstleistern innerhalb weniger Monate bezahlt gemacht. Rechnen Sie nicht in Kosten, rechnen Sie in Rückfluss. Was eine Website mit Anfrage-Fokus ausmacht, zeigen wir auf unserer Webdesign-Seite.